Dämmstoffe aus Styropor
ENERGIERECYCLING
 
1 kg EPS-Schaumstoffabfälle spart ca. 1,3 l Heizöl ein!
 
Erdöl bildet weltweit die wichtigste Rohstoffbasis zur Energieerzeugung. Mehr als 90% der gesamten Ölfördermenge wird als Treibstoff, zu Heizzwecken oder zur Sekundärenergieerzeugung verbrannt. Lediglich 4% der gesamten Menge dienen als Ausgangsmaterial zur Erzeugung von Kunststoffen. Die Energie, die in diesen Produkten "geparkt" ist, kann nach dem Ende des Lebenszyklus dieser Werkstoffe durch thermisches Recycling, d. h. durch Verbrennung zum großen Teil wiedergewonnen werden.
 
In modernen Müllverbrennungsanlagen, deren Abgasströme z. B. durch eine Reihe von Filtern gereinigt werden, ist die kontrollierte Verbrennung des Hausmülls unter optimalen Feuerungsbedingungen gewährleistet. Dabei spielt die Kunststoff-Fraktion des Hausmülls die wichtige Rolle des Energielieferanten für den Verbrennungsprozess. Sortierexperimente haben gezeigt, dass in derartigen Anlagen Erdöl zugefügt werden muss, um die Verbrennung weiter zu unterhalten, wenn zuvor alle Kunststoffe aus dem Müll separiert wurden.
 
Polystyrol verbrennt bei ausreichender Sauerstoffzufuhr nahezu vollständig zu Kohlendioxid und Wasser; ein geringer nichttoxischer Ascherest bleibt zurück. Diese Bedingungen werden Müllverbrennungsanlagen, die nach dem Stand der Technik ausgerüstet sind, sicher eingehalten.
 
Untersuchungen haben für HBCD-haltige EPS-Dämmstoffe ergeben, dass polybromierte Dibenzodioxine nicht gebildet werden. Polybromierte Dibenzofurane entstehen in vernachlässigbar geringer Konzentration. Diese fallen jedoch nicht unter die von der Bundesregierung Deutschland erlassene Dioxin-Verordnung, die die wichtigsten toxikologisch relevanten Verbindungen dieser Substanzklasse auflistet. Es kommt zu keiner messbaren Veränderung der Rauchgaszusammensetzung bei der energetischen Nutzung von Styropor-Schaumstoffabfällen in diesen Verbrennungsanlagen.
 
Der Heizwert von Polystyrol beträgt 39,6 MJ/kg = 11 kWh/kg und ist mit dem des Heizöl vergleichbar. Dieser Energieinhalt wird in den Müllverbrennungsanlagen bei der Auslegung der Stützfeuerung direkt genutzt. Beim Verbrennungsvorgang ersetzen EPS-Schaumstoffabfälle die sonst notwendige Stützfeuerung. Auf diese Art werden durch 1 kg EPS-Schaumstoffabfälle ca. 1,3 l Heizöl eingespart.
 
Styropor
 
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